terrain aus acrylplatten

ein terrain aus quadratischen acrylplatten ist im moment der favorit. die platten der koziol raumteiler sind 270mmx270mm gross und wiegen 180 gramm. verbunden werden sie durch ein gummikreuz das durch einen faden mit der spule der servos verbunden wird. die erste version wird kleiner als vorgesehen werden. 5×3 platten plus die distanz zwischen den platten machen ca 150x90cm.

Koziol_Terrain_00_240.jpgKoziol_Terrain_01_240.jpgKoziol_Terrain_02_240.jpgprojection_001_240.jpg

christian uebernimmt die typo der passagen, die auf das terrain projiziert wird. sie reagiert – wie auch das terrain – auf die personen um das terrain.

zkm – lichtkunst aus kunstlicht

ich komme gerade aus dem zkm. die ausstellung “lichtkunst aus kunstlicht” laeuft dort noch bis zum 1. mai. es gab viel 80er neon, wenig digitales, viele wahrnehmungsexperimente, im gesammten war aber nichts besonderes dabei. ruth schnells patterns of perception war ganz nett.

in der letzten zeit gab es einige spannende pov (persistence of vision) arbeiten bei make:. ich denke darueber nach, ob das auch eine alternative fuer das raumagent terrain waere.

zkm-licht-stadt.jpgzkm-licht-led2.jpgzkm-licht-led1.jpgzkm-licht-ebenen.jpg

passagen helix 2

es gibt neue screenshots von der passagen helix. mittlerweile verschlingen sich 3 passagen des raumagenten ineinander und werden ueberblendet. naechste woche kommt die hardware fuer den plattenspieler. danach kann die visualisierung angebunden werden.
am schluss werden die passagen direkt auf den plattenteller projiziert. dafuer steht ein bildschirm vor dem plattenspieler der als mirror dient. eine kamera film den plattenteller. dieses bild liegt im hintergrund der 3d szene. der viewpint wird auf die position der realen kamera eingestellt, damit sich realbild und virtuelles bild decken.

passagenHelix_03.gif

digital ist manchmal doch besser

wo ich mir gerade die installation von tara donovan ansehe, frage ich mich ob wir auf dem richtigen weg sind, den raumagent in die realitaet zu holen. manchmal ist digital doch besser ist (tocotronic). virtuelles braucht seine zeit um real zu werden.

einen aehnlichen aber kontraeren gedanken hatte ich, als ich die videoinstallation electric sheep von amy globus gesehen habe. einen lebenden octopus wird man so nie digital nachbilden koennen.

sollen wir deshalb vielleicht doch mit erweiterter realitaet arbeiten, um die realitaet digital anzureichern? das terrain ist ja nichts anderes als analoge erweiterte realitaet. sollen wir versuchen an neue materialen und technologien zu kommen um den realen makel auszugleichen? festos pneumatischer muskel wuerde dem ganzen etwas androides geben. vielleicht hat merck oder ein anderer chemieriese genau das material, das wir brauchen.

sollen wir das terrain doch digital umsetzen? eine vierseitige cave von innen projiziert? plasma displays mit video seethrough? in rauch oder fluessigkeit hologramme projizieren?

ist es wieder das raumagent phaenomaen, jetzt wo alles skizziert und geplant ist?

turntable interface

das konzept des turntable interface steht nun schon fast ein jahr. ein plattenspieler als interface fuer den raumagenten. die methapher der platte ist ideal. die passagen sind wie lieder auf einer platte von aussen nach innen angeordnet. nur hier werden die einzelnen tracks jedesmal neu gemischt. man kann die passagen linear ablaufen lassen aber auch mit der nadel hin- und herspringen, die zeit vor- und zurueckdrehen, scratchen.

es gibt kommerzielle loesungen wie final scratch von stanton, die aber einen anderen zweck erfuellen sollen.

der erste prototyp wurde mit einer optischen maus auf dem plattenteller realisiert. die inkrementellen mauswerte wurden ueber die java jinput klassen ausgelesen und in processing visualisiert. die genauigkeit der optischen maus bei 45 rpm war nicht ideal. die werte fluktuierten.

der zweite prototyp wird nun ueber eine gabellichtschranke und einer inkrementscheibe auf dem plattenteller umgesetzt.

gabellichtschranke.jpg

terrain prototyp

der erste miniatur-prototyp des terrains ist in arbeit. die rahmen habe ich aus wabenpappe gebaut. oben einen stabilen mit zwei laengsstreben fuer die motoren. unten einen einfachen fuer den stoff. die suche nach dem stoff ist nicht ganz einfach. gestern filz und gaze sind nicht dehnbar genug. ich habe heute einen elastischen weissen stoff gekauft. er laesst sich in der miniatur (25cm raster) um ca 20 cm hoch und runter dehnen.

fuer die erste installation habe ich verpackungsfolie benutzt:

die naechste installation ist mit dem neuen stoff bespannt: