RECON* SPACE

marco und ich haben dem terrain einen namen gegeben: RECON* SPACE. es gibt auch neue renderings von mir und eine dokumentation von marco:

RECON_SPACE_060325.jpg
Quicktime mp4 (11 mb)

RECON* SPACE. Ein interaktives Terrain.
1. Die Arbeit:
RECON* SPACE ist ein interaktives Terrain, das dem Betrachter/Akteur erlaubt, mit Text-Passagen aus dem Kurzgeschichtenband “Der Raumagent” des Cutup Autors Jürgen Ploog zu interagieren. Das Terrain hat eine Grundfläche von 2x1m und steht frei im Raum. Ãœber dem Terrain hängen 6 kleine Lautsprecher, die jeweils in
zufälliger Spielfolge einzelne gelesene Passagen aus den Stories von Ploog wiedergeben. Auf das Terrain werden mit einem Projektor 69 Textpassagen projiziert, die von weitem nur als Textströme zu erkennen sind und nach
physikalischen Regeln auf dem Terrain schweben, bis jemand herantritt. Dort wo ein Besucher steht wird eine Passage dann größer und damit lesbar, sie bleibt für eine Weile stehen, bis sie sich wieder zusammenzieht und einer neuen Passage Platz macht.

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terrain animation

ein kurzer film, der zeigt wie das terrain in bewegung aussehen wird. im moment ziehen sich die platten noch. in der realitaet werden sich nur die federn zwischen den platten ziehen und sich der abstand dazwischen aendern.

T_Alu_Ani.jpg

terrain aus aluprofilen

christian und ich waren heute abend lange im baumarkt. die teile fuer den linearaktuator sind komplett.

wir haben uns ein stecksystem fuer aluprofile angesehen. es koennte eine alternative fuer den rahmen des terrains sein. die profile sind bei einer laenge von 2 metern sehr stabil. die schwarzen steckverbinder aus kunststoff sind schnell montiert. negativ ist der preis. ein 2mx30mm vierkant rohr kostet 17 euro, ein steckverbinder um die 3 euro. ein rahmen besteht aus 7-8 2m rohren. also um die 150 euro.

xd_stecksystem.jpgalu_profil.jpg

T_Alurahmen_01_240.jpgT_Alurahmen_02_240.jpgT_Alurahmen_03_240.jpg

diy linearaktuator

das terrain an den schnittpunkten zu heben braucht weit mehr kraft als erwartet. durch die spannung zwischen den einzelnen platten entsteht weit mehr spannung als deren einzelgewicht. ideal zur loesung dieses problems waeren nanotec linearaktuatoren, die aber wegen ihres preises nicht in frage kommen. eine sponsoring anfrage blieb leider auch ohne antwort..

die folgende konstruktion koennte aber eine sehr gute und guenstige alternative sein. ein standard modellbauservo treibt eine gewindestange an, die sich durch eine muffe in einer holzquerstrebe schraubt. dadurch hebt und senkt sich der aufbau an dem ende an dem der servo angebracht ist. hier wuerde das verbindungsstueck der vier platten angebracht werden.

damit der servo mehr als 180 grad dreht, wird der interne poti durch einen 2.2k widerstand ersetzt (servo hacking). somit wird aus dem servo ein getriebemotor, der sich ohne motortreiber an einem digitalen port von wiring steuern laesst.

der servo wird ueber einen 6mm potiadapter mit einer M6 gewindestange verbunden. in die holzquerstrebe unter dem terrain wird ein loch gebohrt, in das eine muffe mit M6 gewinde eingeklebt wird. durch diese muffe dreht sich die gewindestange und somit hebt und senkt sich der servo.

zur stabilisierung wird der servo und die querstrebe durch eine linearführung (schubkastenführung) gehalten.

der preis pro linearaktuator wuerde unter 10€ bleiben:
servo – 5€
schubkastenführung – 2.50€
winkel
gewindestange

kritisch koennte die verbindung zwischen dem zahnkranz des servos aus plastik und dem potiverbinder sein..

Servo_Aktuator_02_240.jpgServo_Aktuator_03_240.jpg

Servo_Aktuator_04_240.jpgServo_Aktuator_05_240.jpg

animation

terrain – servo vs aktuator

ich bin mir nicht sicher, ob der servo den hebel stemmen kann. eine platte wiegt 180 gramm. bei 2 cm hebel soll er 300 gramm heben. der vorteil an dieser konstruktion ist, das die hoehe absolut angegeben werden kann.

Terrain_Servo_01.jpg

beim aktuator sind wir in der hoehe nicht beschraenkt. am servor wird eine gewindestange angebracht. er wird direkt an die gummis zwischen die platten gehaengt. die gewindestange dreht durch eine mutter, die in der quertstrebe unter dem terrain. so schiebt er sich hoch und runter.

Terrain_Servo_02.jpg

terrain: typo projektion

christian hat gestern an der projektion der passagen auf das terrain gearbeitet. dafuer hat er seine physik engine in processing genutzt. die typo ist bei hoher skalierung nicht optimal, die durch attractors entstehende dynamik ist spannend. spaeter werden die attractors zwischen den einenlen kacheln liegen und ihr gewicht ueber die photowiderstaende bestimmt.

RA_Projektion_060209_02.jpgRA_Projektion_060209_01.jpg

terrain aktuatoren

das terrain sollte eigentlich frei von der decke haengen, gehalten von faeden. die umsetzung und den transport macht das aber immens kompliziert. deshalb denke ich ueber alte entwuerfe nach, in denen die terrain tiles von unten gehoben wurden. die mechanik war aber weit komplizierter, weshalb die haengende version einfacher erschien.

ideal waeren fuer diesen aufbau linearaktuatoren. im institut verwende ich zwei linearaktuatoren von nanotec. die kosten waeren aber zu gross. ein aktuator kostet ca 75 euro und benoetigt einen motortreiber fuer 30 euro. es gibt low cost aktuatoren fuer ca 20 euro. (20+30)*8 ist aber zu viel. vielleicht sollten wir auch nanotec wegen sponsoring anfragen.

die guenstige alternative waeren servos zu aktuatoren umgebaut. man muss den servo zuerst in einen getriebemotor umbauen. dazu muss der potentiometer im servo entweder durch einen widerstand ausgestauscht werden, der ihm die mittelstellung vorgaukelt (90 grad). man kann auch einfach den poti in die mittelstellung bringen und in das gehaeuse druecken.

auf dem servo wird dann eine gewindestange angebracht, die sich in einer mutter dreht.

aktuator_schraube.jpgaktuator_duebel.jpg