heyewall experimente

ich mache mir seit langem vorwuerfe zu wenig mit der hardware im institut zu arbeiten. durch meine projekte und den raumagenten blieb aber auch nie viel zeit. und die cluster der heyewall und der cave machen es einem auch nicht leicht anzufangen. letzte woche verbrachten christian und ich zwei abende damit unsere arbeiten auf der heyewall zu starten.

zuerst war die software version zu alt und unterstuetzte das serial backend fuer das arduino board nicht. danach verwendete ich ein start script, in dem der cluster server nicht gestartet wurde. zuletzt schafften wir es christians alphacity zu starten – jedoch nicht als ein grosses bild, sonder 48 mal die selbe darstellung.

-> die flaeche der heyewall besteht aus 6×4 einzelnen kacheln, hinter der je 2 projektoren (stereo projektion) 1024×768 pixel produzieren. das macht zusammen 18 megapixel. in der naechsten zeit arbeiten christian und ich an interaktionskonzepten fuer diese hardware. durch ihre hohe aufloesung entsteht ein begehbares interface.

hw_tiles.jpghw_shuttle.jpg

visual tagging -> routing tags

christian arbeitet an skizzen zur visualisierung von social bookmarking wie del.icio.us oder unserem scuttle basierten bookmarks. die anmerkungen in seinem beitrag ueber semantic tagging erscheinen sinnvoll, sehen aber nach viel arbeit fuer den nutzer aus, um seine daten zu strukturieren.

deshalb waere ein visuelles tagging spannend. man schuettet sich einen eimer begriffe auf den tisch. durch die haeufigkeit ihrer kombinationen werden sie raemlich angeordnet. man zieht faeden zwischen verwandten begriffen. danach haengt man es als mobile auf und es weht im wind.

das ist ein spannendes thema und zugleich eine gute datenquelle fuer christians und meine studien mit der heyewall. die heyewall ist ein high resolution display des fraunhofer instituts igd. die groesse und die hohe aufloesung schaffen ein raeumliches, begehbares interface. statt in details zu zoomen tritt man naeher an eine stelle des displays heran. ueber das tracking system werden die position der nutzer und die ihrer haende registriert.
wir schuetten dort alle tags aus den bookmarks aus und sortieren sie “mit der hand”, verschieben sie, spannen routes dazwischen.

dancing typo in ar

fuer die raumagent ausstellung soll es eine preview der aktuellen raumagent visualisierung geben. eine projektion waere nett, aber zu wenig.

deshalb:
die dancing typo wird mit passagen gefuellt, der raum wird zum augmented reality plattenteller. die typo / passagen bilden die rillen der platte. ueber den realen plattenspieler wird der plattenteller gesteuert und somit die passagen abgespielt, gepitcht, gescratcht..

ich will kein tracking und keine hmds benutzen. keep it simple. eine rueckprojektion auf milchglass sollte gut sein.


gyrocube

die macally airsticks sind heute angekommen. die qualitaet der gyroskope ist maessig. die bewegungen flickern stark. das muss man per software kompensieren. jedenfalls sind diese gyros mit usb-anschluss unschlagbar guenstig.

ich habe die elektronik vom joystick exterieur befreit und in einen depafitwuerfel eingebaut. die ergebnisse sind ganz spannend. man bewegt den wuerfel vor und zurueck, neigt ihn nach links und nach rechts.

ueber den cube muss man noch nachdenken. ich habe noch ein paar spannende gehaeusedesigns aus einem anderen interactiondevice projekt. vielleicht kann man die anpassen.

macally airstick

bei der recherche nach billiger tracking hardware habe ich einen macally airstick bei ebay gefunden. er besteht nur aus dem griff eines joysticks. die bewegungen werden ueber gyroskope ermittelt. ich werde zwei stueck fuer den raumagenten kaufen. das stueck kostet nur 9 euro. allein die gyroskope sind das wert.

visualisierung der passagen

christian und ich diskutieren im moment ueber die art der uebergaenge, die von einer passage in die naechste fuehren. sein vorschlag war ein zoom in die totale mit einem anschliessendem wiedereintauchen in die naechste passage. das erleichtert es vor allem, die gesamtheit der passagen zu ueberschauen.

jedoch spiegelt eine lose wolkenstruktuktur nicht dem prinzip der cutup passagen und dem des plattenspielers als interface. ein aufrollen der passagen analog zur plattenrille ist weit representativer. die anordung und reihenfolge der passagen waere bei jeder installation verschieden (cutup).