digital ist manchmal doch besser

wo ich mir gerade die installation von tara donovan ansehe, frage ich mich ob wir auf dem richtigen weg sind, den raumagent in die realitaet zu holen. manchmal ist digital doch besser ist (tocotronic). virtuelles braucht seine zeit um real zu werden.

einen aehnlichen aber kontraeren gedanken hatte ich, als ich die videoinstallation electric sheep von amy globus gesehen habe. einen lebenden octopus wird man so nie digital nachbilden koennen.

sollen wir deshalb vielleicht doch mit erweiterter realitaet arbeiten, um die realitaet digital anzureichern? das terrain ist ja nichts anderes als analoge erweiterte realitaet. sollen wir versuchen an neue materialen und technologien zu kommen um den realen makel auszugleichen? festos pneumatischer muskel wuerde dem ganzen etwas androides geben. vielleicht hat merck oder ein anderer chemieriese genau das material, das wir brauchen.

sollen wir das terrain doch digital umsetzen? eine vierseitige cave von innen projiziert? plasma displays mit video seethrough? in rauch oder fluessigkeit hologramme projizieren?

ist es wieder das raumagent phaenomaen, jetzt wo alles skizziert und geplant ist?

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